Momente

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An der Helvetia bin ich jahrelang vorbei gelaufen, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Seit diesem Sommer ganz anders - warum? - sie macht Rast auf ihrer Reise ... Mein Blick geht in ähnliche Richtung wie ihrer zu einem liebenswerten Menschen nicht weit entfernt von ihr, der bei einer neuen Etappe seiner Lebensreise angekommen ist  und sichtlich erfüllt und glücklich ist, mit seinem Tun die Sinne anderer Menschen weckt und befriedigt .... und mir wurde einmal mehr bewusst, wie unsere Gedanken und Gefühle den Blickwinkel verändern und sich damit neue Welten  offenbaren ...

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Ruhe bewahren ...

Heute musste ich in Basel etwas besorgen und war ein wenig gestresst, weil ich die Zeit eigentlich für anderes brauchte ... aber dann ein Blick nach oben: 3 Männer, welche angeseilt trotz Arbeit die Ruhe bewahren mussten und dann der Gruss - die erhobene Hand, als er sah, dass ich sie fotografierte - You made my Day - die Pose mit beiden Armen, so schnell konnte ich leider nicht knipsen - DANKE für diesen Moment des Innehaltens

Atmosphäre ..

Was ist dazwischen? Nichts? Ohne das Nichts, wäre die Figur nichts .... Vielleicht ist das Unsichtbare das, was es eigentlich zu spüren gilt, Sehen mit anderen Augen - die Fülle im scheinbar Nichts!

                                               

Fotos, wie dieses - ich sehe etwas und muss es festhalten. In dem Moment kann ich noch gar nicht sagen warum - bin vielleicht sogar in Eile, habe einen Termin, aber diese 4 Sekunden : Handy raus - klick - sie müssen sein. Und manchmal Stunden, Tage, Wochen später, da erkenne ich, was ich eigentlich sah - eine Erkenntnis für mich - für andere - wahrscheinlich sowohl Foto als auch Erkenntnis vollkommen bedeutungslos

 

" Wir wandeln alle in Geheimnissen. Wir sind von einer Atmosphäre umgeben, von der wir noch gar nicht wissen, was sich alles in ihr regt und wie es mit unserm Geiste in Verbindung steht."

Johann Wolfgang von Goethe

 

FRAUEN -

Letzte Woche war ich zwei Mal in dem Theaterstück " FRAUEN - glühende Wangen unter den Füssen" - eine Produktion der Volksbühne Basel mit Roxy Birsfelden

Das Stück, es bot so viel Anstoss zum Nachdenken, sich selbst an mancher Stelle erkennend, und darüber weinend zu lachen oder lachend zu weinen ......

Ein Satz sinngemäss " wenn ich abends ins Bett gehe, trage ich Lippenstift auf, man weiss ja nie, was noch kommt" gesagt von der älteren Frau -

Und ich? - manchmal trage ich Parfum auf, bevor ich einschlafe. Wohlwissend, dass da niemand  kommt ausser mir selbst, aber gerade deshalb in diesem Moment - ich für mich. Mich und den Duft geniessen, mich in mir wohlfühlen .... manchmal ...

Schade, dass es das Stück nicht als Buch gibt!

Aus dem Flyer "  in Gesprächen mit Frauen zwischen 20 und 100 Jahren hat Anina Jendreyko biografischesMaterial gesammelt, das Wünsche, Lebensstrategien, Frauen - und Familienbilder vereint und dieses in Zusammenarbeit mit ihrem Team zu einem theatralen Erlebnis verdichtet" .... das trifft es sehr gut, ein DICHTES Stück und grandios gespielt - mein Dank dafür hier an dieser Stelle

 

hier noch ein Link zu einem Interview mit Anina Jendreyko

 

 

LebensKapriolen

Wenn der LebensVulkan einmal mehr Kapriolen ausspuckt, gibt es nur eine Option - Seiltanz, jonglieren, frohlocken - beweglich, kreativ und guten Mutes sein, das Beste daraus machen - den Fokus ändern

auf dem Foto ... Klamauk am 25.September 2016 auf ihrer Fahrt vom Tinguely Brunnen über die Wettsteinbrücke zurrück ins Tinguely Museum - Jean-Marc Gaillard setzt einen Keilriemen wieder auf ein Rad

 

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