Allgemeines zum Schreiben

Schreiben

Immer mal wieder werde ich Verschiedenes zu meinen Texten gefragt.

Nein, ich habe das Schreiben nicht " gelernt ". Vor gut einem Jahr habe ich einfach begonnen, Gedanken, Erlebtes, Fantasien, Sehnsüchte, Verwobenes aufzuschreiben. 

Der erste Text ist/war eine SMS an einen geliebten Mann. Alles andere hat sich ergeben. Aus Begegnungen, die mir mein Lebensweg immer wieder schenkt. Hinter jeder Zeile steht sozusagen ein Mensch. Zumindest ich sehe, spüre ihn.
Geschichten aus dem Menü des Lebens. 

Die GeDanken dazu, der Wind weht sie mir durchs offene Fenster oder bläst sie mir in der Natur ins Gesicht und ich lasse mich dann von dem Wind eine Zeitlang mitreissen, bis er mich irgendwo wieder auf der Erde absetzt.

Diese Texte, sie beinhalten  immer einen meist unausgesprochenen Dank an einen bestimmten Menschen, der mich zum Schreiben inspiriert hat. Zugrunde liegen in der Mehrheit aller Fälle reale Begegnungen, kürzer, länger oder sehr lang. Begegnungen, die verarbeitet werden wollen, die mich inspirieren, die mich glücklich machen, die mich so manches Mal auch traurig zurück lassen. Die mich aber immer reich beschenken.
Begegnungen,  die nicht eins zu eins wiedergegeben werden. Künstlerische Freiheit, die beides beinhaltet, Realität und Fantasie, die Grenzen ineinander fliessend. 

Was meine Widmungen betrifft. Die AnGesprochenen wissen sehr genau, dass sie ihnen gilt  und nicht jemand anderem. Ohne sie hätte es die betreffende Geschichte oder den Text in der Art nicht gegeben. Da gibt es keinen Zweifel, ob man gemeint ist oder nicht.

Warum schreibe ich? Diese Frage haben sich schon so manche gestellt!

Rose Ausländer schreibt unter anderem dazu: " ... Weil ich, meine Identität suchend, mit mir deutlicher spreche auf dem wortlosen Bogen ... " 

Vielleicht ist es dies, sich durch bewusste Wahl der Worte, des Malens eines Wortbildes, sich selbst immer aufs neu zu sortieren und zu klären. Oder die Kommunikation mit dem "Unaussprechlichen ", wie Max Frisch seinen Stiller schreiben lässt.

Meine Texte, sie bringen mir Menschen nahe, die etwas Ähnliches erlebt haben, zumindest in ihrer Verknüpfung meiner Worte. 
Wir lesen ja nie dasselbe, jeder bindet die Worte an seine Erfahrungen an, an sein Erleben und gibt den Worten damit SEINEN Inhalt.

Meine erotischen Texte verstehe ich auch nicht als Beschreibung einer Ansammlung sexueller Aktivitäten. Mein Bestreben ist eine Geschichte zu kreieren, die das Wesen eines Menschen, zumindest ein Bruchstück von ihm, herausarbeitet, spiegelt. Der Versuch sich in ihn hineinzuversetzen. Natürlich gelingt mir dies nicht immer und manche Storys haben ein anderes Bestreben. Vielleicht einfach eine Erinnerung wie in einer Schmuckschatulle aufzubewahren und hie und da hervorzuholen. Und ihrem Zauber erneut zu erliegen

to be continued

zu meiner Reflexion über meine  erotischen Texte ist ein Eintrag im Bereich Stories im KopfKino zu finden


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